Elternverwaltete Kindergruppe

Eine Kindergruppe ist die ideale Betreuungsform für Eltern, die ihren Kindern vor Schulbeginn noch ein Stück selbstbestimmte und glückliche Kindheit schenken wollen. Bei uns gibt es weder Großgruppen oder Sprechstunden noch Vorräume in denen die Kinder morgens ”abgegeben” werden. Unsere Gruppe ist klein. Kinder, Betreuerinnen und Eltern kennen einander gut und stehen in Kontakt miteinander. Deshalb bietet die Kindergruppe einen sanften Übergang von der Familienbetreuung zur Betreuung außer Haus. Die Kinder wachsen in die Gruppe hinein und entwickeln enge Freundschaften. Und auch wir Eltern werden Teil der Kindergruppe und gestalten die Gruppe mit unserem Engagement mit.

 

Engagement der Eltern

In der Kindergruppe Teddybär werden maximal vierzehn Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren meist von zwei BetreuerInnen gleichzeitig betreut. Die Eltern bilden den Vereinsvorstand, sind für die Finanzen zuständig, putzen, kochen, renovieren und beteiligen sich auch an der direkten Arbeit mit den Kindern. Eltern sind in der Kindergruppe Teddybär kein Störfaktor, ihre Mitarbeit ist explizit erwünscht. Die Kindergruppe wird so zu einer großen Familie in der man sich gegenseitig kennt, offen miteinander umgeht und sich unterstützt.

 

Pädagogisches Konzept

In pädagogischer Hinsicht bieten die elternverwalteten Kindergruppen eine alternative, nicht-direktive Kinderbetreuung. Dem offenen Spiel wird viel Raum gegeben. So entwickeln die Kinder Fertigkeiten aus ihrer eigenen Kreativität heraus und lernen soziale Kompetenzen im Umgang miteinander. Darüberhinaus geben die BetreuerInnen Anregungen aus dem alternativpädagogischen Repertoire (z.B. Montessorimaterialien) und unterstützen die Kinder – zum Beispiel beim Umgang mit Konflikten